
Plastische Arbeiten für das
Historische Museum Frankfurt
Figurinenbau für die Sonderausstellung „Kleidung in Bewegung”
Auftrag: Figurinenbau
Auftraggeber/Ausstellungsort: Historisches Museum Frankfurt
Sonderausstellung: Kleidung in Bewegung, Frauenmode seit 1850
19.3.2020 – 19.7.2020, verlängert bis 24. Januar 2021
Plastiker: Tanja Evers und Jan Pareike
Projektleigung bei dua: Alexander Esslinger
Idee und Restauration: Laurence Becker
Jahr: 2020
Video: Ralph Sondermann
Video: Historisches Museum Frankfurt
Kleider in Bewegung
Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigte sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus. Die Ausstellung spannt einen großen Bogen von der Beschaffenheit der Kleider hin zu grundsätzlichen Aspekten von Bewegung und Mobilität, ihren Veränderungen und Anpassungen in einer für das Geschlechterbild entscheidenden Umbruchphase von 1850 bis in die frühen 1930er Jahre. Das Museum nimmt damit die großen Jubiläumsdekaden Bauhaus und Weimarer Republik in den Fokus. In den Räumen werden die verschiedenen Alltags- und Lebensbereiche (Haushalt, Arbeit, Sport, Freizeit und Politik) präsentiert, in denen sich Frauen Bewegung eroberten oder trotz bewegungseinschränkender Kleidung zu wirken begannen.
Mehr Informationen auf der Webseite des Historischen Museum Frankfurt





















